Glyphosat - Unsere Position ist klar: Nein!

Veröffentlicht am 05.06.2016 in Bundespolitik

Trotz des jüngsten Berichts, der eine Krebsgefahr durch das weltweit meistgenutzte, umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verneint, bleibt die SPD bei ihrer ablehnenden Haltung. Denn die Risikobewertungen sind widersprüchlich.

Die Ministerien unter SPD-Leitung würden weiterhin die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat in der Europäischen Union (EU) ablehnen, sagte ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Im Entwurf eines Glyphosat-Berichts zweier UN-Organisationen heißt es, Tiertests mit für Menschen relevanten Dosen hätten gezeigt, dass das Mittel bei der Nahrungsaufnahme nicht zu genetischen Zellveränderungen führe. Allerdings hatte die Internationale Behörde für die Krebsforschung (IARC), die zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört, Glyphosat bereits 2015 als wahrscheinlichen Krebserreger eingestuft.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) lehnt die Verlängerung des bis Ende Juni in der EU erlaubten Glyphosat-Einsatzes unter Hinweis auf ungeklärte gesundheitliche Gefahren ab. „Solange wir nicht zweifelsfrei wissen, ob Glyphosat für die Gesundheit unbedenklich ist, sollten wir diese Chemikalie auch nicht zulassen.“

Der Schutz der Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern stehe für die SPD an erster Stelle.

 

 

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